OP Bank headquarters, Finland
Der neue Hauptsitz der OP Financial Group, Finnlands führender Bankengruppe, zieht mit seiner imposanten Architektur und einfallsreichen Raumnutzung die Aufmerksamkeit auf sich. Das neue Gebäude mit einer imposanten schrägen Fassade aus Betonfertigteilen und Glas weist sowohl von außen als auch von innen interessante Merkmale auf.
Details zum Projekt
| Standort | Helsinki, Finnland |
|---|---|
| Jahr der Errichtung | 2015 |
| Entwickler | OP-Pohjola Financial Group |
| Bruttofläche | 58 000 Quadratmeter (neu) & 30 000 Quadratmeter (alter Teil) |
| Architekt | JKMM Architekten Oy |
| Struktureller Entwurf | Sweco Rakennetekniikka Oy & Finnmap Consulting Oy |
| Hauptauftragnehmer | Haahtela-rakennuttaminen Oy |
| Fertigteilhersteller | Ämmän Betoni Oy & Parma Oy |
Das neue, campusähnliche Gebäude verwandelt den zuvor ungeordneten Industrieblock in ein flexibles Ganzes, in dem neunzig Prozent der Räumlichkeiten als Großraumbüros genutzt werden. Das vielseitige Projekt umfasste den Abriss alter Gebäude, den Bau eines neuen Gebäudes und die Renovierung einiger alter Gebäude. Die gesamte Struktur des neuen Gebäudes wurde mit Tekla Building Information Modeling (BIM) modelliert.
Bauwesen
Die Fassaden des Neubaus wurden mit verputzten Fertigteilen und steinverkleideten Fertigteilen sowie mit meterlangen Glasfenstern ausgeführt. Die Geometrie des Gebäudes ist sehr komplex und statisch anspruchsvoll. Die Spannweiten des Gebäudes betrugen bis zu 30 Meter. Die schachbrettartigen Fassaden wiesen schräge und schiefe Falten auf, was zu sehr ungewöhnlichen Fertigteilen mit einer Falte in der Mitte führte. Die Strukturen verursachten auch enorme Kräfte. So stellten die unterschiedlichen Muster nicht nur eine Herausforderung für die Geometrie, sondern auch für die Verbindungen zwischen den Elementen dar.
Die Modellierung umfasste alle Hauptstrukturen sowie die Bewehrung in Fundamenten, Unterständen, Aufzugsschächten, Treppenhäusern, Decken und Verbundstützen. Fertigteile wurden ebenfalls vollständig detailliert. Darüber hinaus unterstützte die Modellierung das gesamte Projektmanagement, z. B. die Terminplanung, Überwachung und Mengenermittlung.