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Revolutionierung der Qualitätskontrolle bei der Herstellung von Wandpaneelen: Bildverarbeitungssystem entgeht nichts

Automatische „ Comcaster “ in Aktion

Das neue automatisierte System „ Betonierung “ verbindet 3D-Bildverarbeitung mit „ comcaster “ und ermöglicht so eine fehlerfreie Produktion von Wandpaneelen. Als neue Innovation in diesem Bereich hebt das automatische System „ Betonierung “ das Qualitätsmanagement bei der Wandpaneelproduktion auf ein neues Niveau. Wenn alle möglichen Fehler bereits in einer frühen Produktionsphase erkannt werden, lassen sich Mehrkosten minimieren.

Das neue System von Elematic für das automatisierte Management von „ Betonierung “ und der Qualitätskontrolle erfüllt die steigenden Anforderungen an die Qualitätskontrolle und -prüfung in der Fertigteilproduktion.

„Das System scannt die Tabelle ‚ Betonierung ‘ mithilfe eines 3D-Bildverarbeitungssystems und stellt so sicher, dass alle Details korrekt platziert sind: Schalung, Bewehrung, Hebehaken, Positionen für verschiedene Steckdosen oder andere Einbauten“, erklärt Ismo Kallio, Produktdirektor bei Elematic.

„Dadurch können unsere Kunden bei der Wandpaneel Betonierung die bestmögliche Qualität und Wirtschaftlichkeit erzielen. Wenn alle möglichen Fehler bereits vor Betonierung erkannt werden können, lassen sie sich leicht beheben. Je früher ein Fehler entdeckt wird, desto kostengünstiger ist seine Behebung – das ist unsere Philosophie.“

Trotz dieser fortgeschrittenen Automatisierung ist die manuelle Arbeit immer noch Teil der meisten Fertigteilproduktionsprozesse. Deshalb ist die industrielle Bildverarbeitung immer einen Schritt voraus, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

„Obwohl die Fertigung mit dem Gebäudedatenmodell verknüpft ist, wird die Schalung in der Regel manuell montiert, bevor Betonierung. Die Gefahr menschlicher Fehler bleibt bestehen. Automatisierte Fertigungsdaten garantieren keine Genauigkeit, da wir nicht sicher sein können, wie die Daten vom Bediener angewendet werden“, sagt Jouni Sirkka, Leiter der Produktentwicklung bei Elematic.

Qualität für alle Produktionsarten

Elematic comcaster

In Verbindung mit dem automatischen „ comcaster “ eignet sich das „ Betonierung “-System am besten für die vielfältige Produktion von Wänden in großen Stückzahlen mit der Elematic EDGE Wall-Fertigungslinie. EDGE Wall besteht aus einem Fertigungsausführungssystem, automatisierten Maschinen und einem Tischumlaufsystem. Die Anlage eignet sich besonders für die Herstellung von Sandwichpaneelen, Fassadenplatten, Massivpaneelen und Massivplatten.

„Gegenprüfungen und Messungen spielen in einer diversifizierten Produktion mit hoher Kapazität eine wichtige Rolle. Vor der Betonierung müssen viele verschiedene Elemente und Tische geprüft werden, was das Fehlerrisiko erhöht. Das automatische Scannen bietet daher einen Mehrwert – insbesondere in Produktionsstätten mit hohem Durchsatz oder schwankender Fachkompetenz der Mitarbeiter“, sagt Sirkka. Die Qualitätskontrolle ist jedoch auch für kleinere Produktionsbetriebe eine nützliche Funktion. Das Scansystem lässt sich abnehmen und als eigenständige Qualitätskontrolleinheit für jede Art von Produktionslinie einsetzen. Die Möglichkeit, Produktionsdaten zu erfassen und zu speichern, eröffnet zudem neue Möglichkeiten für andere Akteure, wie beispielsweise Aufsichtsbehörden.“

In Europa werden Qualitäts- und Sicherheitsfragen in den Fertigteilwerken bereits von den Behörden kontrolliert, um ein sicheres Arbeitsumfeld und eine hohe Bauqualität zu gewährleisten. Dieser Trend wird sich wahrscheinlich auch in anderen Teilen der Welt durchsetzen. Neben den Fertigteilherstellern könnten auch die Behörden von dem System profitieren", stellt Kallio in Aussicht.

Richtiges Zusammenspiel mit Technologie und Know-how

Die Möglichkeit, das Bildverarbeitungssystem in der Fertigteilproduktion einzusetzen, wurde vor einem Jahrzehnt bei Elematic untersucht. Obwohl die Technologie zu dieser Zeit in vielen anderen Branchen bereits weit verbreitet war, war sie noch nicht ausreichend ausgereift, um einen Mehrwert für den Prozess „ Betonierung “ zu schaffen.

Die Tests wurden 2015 mit guten Ergebnissen wieder aufgenommen: Die erforderliche Genauigkeit wurde erreicht. Außerdem wurde ein Partner mit erstklassigem Know-how im Bereich der Bildverarbeitungssysteme gefunden.

"Die Fertigteilproduktion mit grauem Beton ist ein sehr anspruchsvoller Anwendungsbereich für die industrielle Bildverarbeitung. Er stellt hohe Anforderungen an die Technologie", sagt Sirkka.

Auf die richtige Abstimmung von Technologie, Know-how und Anwendung folgten eine intensive Entwicklung und eine Testphase.

"Verschiedene Aspekte der maschinellen Bildverarbeitung werden derzeit untersucht. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das automatische Scanning-System in der Fertigteilproduktion einzusetzen", sagt Kallio.

Video zum automatischen „ Comcaster “ ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=YrIXEgG1dMo

Maschinelles Sehen

Die gängige Definition von maschinellem Sehen ist die Fähigkeit einer Maschine, Informationen über die Umgebung für die weitere analytische Verarbeitung zu erhalten. Die maschinelle Bildverarbeitung nutzt die Bilderfassung und -analyse zur Automatisierung von Aufgaben wie Inspektion, Messung und Zählung.

Die maschinelle Bildverarbeitung ist in verschiedenen Branchen weit verbreitet, beispielsweise für Roboterlösungen, Prozessdatenerfassung und Qualitätskontrollsysteme. Zahlreiche globale Maschinenhersteller haben die industrielle Bildverarbeitung in ihre Produkte integriert.

Dank des wachsenden Interesses an der maschinellen Bildverarbeitung entwickeln sich sowohl die Technologie als auch die Anwendungen ständig weiter und werden immer erschwinglicher. Software und Kameras werden ständig weiterentwickelt, und es kommen regelmäßig neue Anwendungen auf den Markt. Hochmoderne Systeme für die 3D-Vision-Profilmessung und intelligente optische Zeichenerkennung bieten alles von der Fernrohrmessung bis zur Wärmebildtechnik.

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