Children’s Hospital in Helsinki, Finland
Krankenhäuser gehören zu den anspruchsvollsten Gebäuden, die gebaut werden. Die Vorschriften und Anforderungen sind zahlreich und die Qualität darf nicht beeinträchtigt werden. Das New Children’s Hospital in Helsinki, Finnland, ist ein schönes Beispiel für den Erfolg. Die farbenfrohe Fassade zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Wie ein Regenbogen verspricht sie eine bessere Zukunft. Das neue Kinderkrankenhaus ist einfach ein beeindruckendes Stück Architektur.
Details zum Projekt
| Standort | Helsinki, Finnland |
|---|---|
| Bauzeitplan | 2013-2018 |
| Budget | 168 Millionen Euro |
| Größe | 48 000 Quadratmeter, 230 000 Kubikmeter |
| Decken | 8 oberirdisch, ein Untergeschoss und ein Maschinenraum auf dem Dach |
| Verwendete Betonfertigteile | 3 200 Elemente, das entspricht 18 000 Quadratmetern |
| Zimmer (insgesamt) | 2 069 |
| Operationssäle | 12 |
| Intensivpflegestationen | 16 |
| Stationen | 118 |
| Konsultations- und Rehabilitationsräume | 220 |
| Glaspaneele in der Fassade | 180 |
| Auftragnehmer | Haahtela |
| Architekten | SARC, Reino Koivula |
| Konstrukteur | SRV |
| Bauingenieurwesen | Ramboll Finnland |
| HVAC&A Technik | Ramboll Finnland |
| Elektroingenieurwesen | Granlund Oy |
| Koordinator des Informationsmodells | Byggnadsekonomi |
| Medizinische Ausrüstung | Granlund |
| Stahlträger und -stützen | Peikko Finnland |
| Fertigteilprodukte | Parma Oy |
Ursprünglich sollte der Kern des Gebäudes in Ortbetonbauweise und die Fassade mit Polyurethan-gedämmten Sandwichelementen errichtet werden. Im Laufe der Zeit wurden die Pläne zugunsten von Betonfertigteilen geändert. Die Wahl von Fertigteilträgern, Stützen und Massivplatten in den Konstruktionen der Stockwerke 4-8 erwies sich als kluger Schachzug.
"Wir wollten sehen, ob der Einsatz von mehr Fertigteilen dazu beitragen würde, den Zeitplan und das Budget einzuhalten. Beide Optionen wurden ausgeschrieben."
"Die Aushärtezeit der Bauwerke wäre mit Ortbeton wesentlich länger gewesen", sagt Satu Parikka, Verkaufsdirektor bei Parma.
Parma wurde mit der Lieferung von 3 200 Fertigteilen beauftragt, was einer Fläche von etwa 18 000 Quadratmetern entspricht. Das Projekt umfasste Sandwichelemente, Hohldecken, vorgespannte und Massivplatten.
Mit den Sandwichelementen in der Fassade wurde die Gebäudehülle frühzeitig abgedichtet. Die Fenster wurden werkseitig an den Elementen vormontiert. Dies minimierte den Zeit- und Platzbedarf auf der Baustelle.
Während des gesamten Projekts wurde ein umfassendes Gebäudedatenmodell (BIM) verwendet. Parma verfügt über ein spezialisiertes Projektzentrum, um die Nutzung der 3D-Modellierung zu verbessern. Das neue Kinderkrankenhaus ist ein gutes Beispiel dafür, wie BIM in vollem Umfang genutzt werden kann. Alle Beteiligten hatten Zugriff auf das Modell und konnten den aktuellen Stand des Projekts einsehen.
In Parma wurde ein großer Teil der Fertigteildaten direkt aus dem Modell abgerufen, ohne separate Zeichnungen.
Die Aushärtezeit des Betons auf der Baustelle war von Anfang bis Ende entscheidend. Matti Julin, Bauleiter bei SRV, dem Bauunternehmen des Projekts, sagt, dass er in seiner 32-jährigen Laufbahn als Bauleiter noch nie eine so detaillierte Feuchtigkeitskontrolle gesehen hat.